Die Ausstellung, die vom 5. bis 16. Oktober 2011 im Foyer der
Christuskirche zu sehen ist, ist eine Auseinandersetzung der Künstlerin
Margarita Siebke mit frisch Konfirmierten aus verschiedenen Jahrgängen
der Gegenwart und der Vergangenheit in Bildern. Die Arbeiten entstanden
im Rahmen der Prüfung, die Frau Siebke im Sommer 2010 an der
Kunstwerkstatt Mainz abgelegt hat. Im Zuge dieser Arbeit stieß die
Künstlerin auf ein Foto von Konfirmierten aus dem Jahr 1950. Die
ausdrucksstarken Gesichter der Konfirmierten auf diesem Foto, berührten
die Künstlerin so, dass Sie sich intensiv zeichnerisch und malerisch mit
diesen Gesichtern auseinandersetzte. So entstanden eine Reihe von
Arbeiten, die von der Nachkriegszeit, kurz nach den Hungerjahren,
handeln, wie sie sich in diesen Gesichtern spiegelt. Als Kinder des
Krieges waren sie sich dessen nicht bewusst, denn der Krieg war die
Welt, in der sie aufwuchsen. In Weiterführung zu diesen Bildern hängen
in der Ausstellung auch noch zwei Bilder, in denen sich die Künstlerin
mit Konfirmierten der Gegenwart auseinandersetzt.
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